Feijóo verspricht institutionelle Säuberung

Spaniens Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo kündigt bei einer Bilanz in Madrid tiefgreifende Reformen und den Kampf gegen Korruption an.

Einen Tag vor dem dritten Jahrestag der Parlamentswahlen hat Alberto Núñez Feijóo, Oppositionsführer und Chef der Volkspartei, in der Parteizentrale in Génova eine politische Bilanz gezogen. Begleitet von seinem gesamten Lenkungsausschuss kündigte er an, bei den kommenden Wahlen zur Rekonstruktion der Nation anzutreten. Feijóo definierte dabei drei Kernziele: institutionelle Anständigkeit, eine funktionierende Regierungsführung sowie Wirtschaftsreformen. Er versprach eine tiefgreifende Säuberung der Institutionen und warf der Regierung vor, mit 16 laufenden Korruptionsverfahren konfrontiert zu sein. In seiner Rede bezeichnete er Ministerpräsident Pedro Sánchez als „Herrn X“ der Korruptionsfälle und lokalisierte deren Zentrum im Regierungssitz La Moncloa. Laut Feijóo erreiche die Korruption inzwischen auch die Finanzierung der PSOE. Zudem nahm er in seiner Ansprache Bezug auf den ehemaligen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero.