Spanien schlägt Yolanda Díaz als IAO-Chefin vor
Die spanische Regierung nominiert Arbeitsministerin Yolanda Díaz für die Leitung der IAO. Sie wäre die erste Frau an der Spitze der Organisation.
Die spanische Regierung hat Yolanda Díaz als Kandidatin für das Amt der Generaldirektorin der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) vorgeschlagen. Dies gab Ministerpräsident Pedro Sánchez über das soziale Netzwerk X bekannt. Díaz bekleidet derzeit die Ämter der zweiten Vizepräsidentin sowie der Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft in Spanien. In ihrer Amtszeit trieb sie eine mit Gewerkschaften und Arbeitgebern abgestimmte Arbeitsreform sowie die Anhebung des branchenübergreifenden Mindestlohns voran. Sollte die Wahl auf sie fallen, wäre Díaz sowohl die erste Frau als auch die erste spanische Person an der Spitze dieser UN-Sonderorganisation. Spanien hat bisher 141 IAO-Übereinkommen unterzeichnet. Laut Regierungsangaben würde Díaz ihre aktuellen Ministerposten bei einem Erfolg voraussichtlich erst am 27. November niederlegen, sofern der Prozess dem geplanten Zeitplan folgt.