AIReF fordert Reform der spanischen Grundsicherung

Die Behörde AIReF mahnt eine Reform des Mindesteinkommens an. 52 Prozent der Anspruchsberechtigten in Spanien erhalten die Leistung nicht.

Die unabhängige Behörde für fiskalische Verantwortung (AIReF) unter Präsidentin Inés Olóndriz veröffentlichte am 23. Juli 2026 ihre Analyse zum Mindesteinkommen (IMV). Laut Daten von 2024 beziehen 51 Prozent der IMV-Haushalte weitere Leistungen, 16 Prozent sogar zwei oder mehr. Etwa 16 Prozent erhalten zusätzlich Arbeitslosengeld, das für über 52-Jährige dauerhaft gewährt wird. Das IMV ergänzt Hilfen wie Familien- oder Pflegegeld. Kritisch ist die Nichtinanspruchnahme: 52 Prozent der Berechtigten erhalten kein IMV, bei der Kinderförderung (CAPI) sind es 71 Prozent. Zudem bezogen 46 Prozent der Empfänger von 2020 die Hilfe auch fünf Jahre später noch. Die AIReF empfiehlt der Regierung eine Systemreform zur Kohärenz sowie eine Neugestaltung der Beschäftigungsanreize.

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