Grande-Marlaska fehlt bei Senatssitzung zu Ceuta

Nach dem Fernbleiben von Innenminister Grande-Marlaska im Senatsausschuss zur Migrationskrise in Ceuta prüft das Gremium nun Sanktionen.

Innenminister Fernando Grande-Marlaska ist am 12. August 2026 nicht vor dem Senatsausschuss zur Migrationskrise in Ceuta erschienen. Die von der Volkspartei (PP) unter dem Vorsitz von Fernando Martínez-Maíllo einberufene Sitzung blieb daher ohne den Minister.

Grande-Marlaska lehnte die Einladung mit Verweis auf einen Auftritt im Abgeordnetenhaus am 28. August ab. An der Sitzung nahmen nur Vertreter von PP, Vox und Junts teil. Die PP fordert nun den Rücktritt, während Vox eine erneute Rüge des Ministers anstrebt.

Der Senatsvorstand prüft nun rechtliche und politische Sanktionen wegen des Fernbleibens. Währenddessen forderte die Partei Junts in der Sitzung die Übertragung von Einwanderungskompetenzen an Katalonien, was die politische Debatte um Ceuta weiter verschärft.


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