Bericht: Gewalt gegen Migranten in Ceuta

Der marokkanische Menschenrechtsrat wirft spanischen Kräften Übergriffe und unterlassene Hilfeleistung bei Vorfällen in Ceuta vor.

Der marokkanische Nationale Menschenrechtsrat wirft spanischen Sicherheitskräften in einem neuen Bericht Übergriffe auf Migranten in Ceuta am 30. Juli vor. Die regierungsnahe Organisation aus Rabat dokumentierte dabei Hämatome und Verletzungen bei Rückkehrern.

Laut dem neunseitigen Dokument kam es zu physischer Gewalt, sobald keine Kameras präsent waren. Zudem hätten spanische Behörden Hilfsangebote lokaler Betriebe unterbunden und Schutzbedürftige, darunter Frauen und Kinder, nicht vor rassistischen Angriffen bewahrt.

Die Verwaltung unter Juan Jesús Vivas ordnete laut Bericht Schließungen von Cafés an, was zu Hunger und Dehydration führte. Der Rat macht neben spanischen Kräften auch extremistische Gruppen und marokkanische Behörden für die körperlichen Schäden verantwortlich.


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