Marokko und Spanien rüsten sich gegen Massensturm

Nach Aufrufen in sozialen Medien verstärken Marokko und Spanien die Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zur Exklave Ceuta massiv.

Marokkanische Sicherheitskräfte haben die Überwachung zwischen Tanger und Tetuan massiv verstärkt. Laut der Zeitung Al-Sabah wurden zusätzliche Kontrollpunkte errichtet, was zu erheblichen Staus führt. Hintergrund sind Social-Media-Aufrufe zu einem Massensturm auf Ceuta an einem Samstag.

Spanien reagiert mit der Mobilisierung von Innen- und Verteidigungsministerium in Ceuta, wobei Urlaube gestrichen wurden. Außenminister José Manuel Albares besuchte die Stadt am 11. August 2026. Zuvor waren Ende Juli 2026 bereits 80.000 Menschen irregulär in die autonome Stadt gelangt.

Die EU-Kommission koordiniert mit Plattformen wie TikTok und Meta die Löschung von Inhalten zum Migrantenschmuggel. Vizepräsidentin Henna Virkkunen und Minister Óscar López berieten über Krisenprotokolle, während Europol täglich Informationen mit den Digitalunternehmen austauscht.


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