Spaniens Handelsbilanzdefizit ist im ersten Halbjahr 2026 massiv um 30,5 Prozent auf 32.780,9 Millionen Euro gestiegen. Während die Exporte nur moderat um 2 Prozent auf 201.133,6 Millionen Euro zulegten, stiegen die Importe um 5,2 Prozent auf 233.914,6 Millionen.
Besonders der Nicht-Energiesektor belastet die Bilanz mit einem Defizit von 15.222,6 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 73,5 Prozent entspricht. Die Exportquote sank auf 86 Prozent. Regional legten Ausfuhren nach Ozeanien und Afrika deutlich um 59,3 bzw. 7,3 % zu.
Trotz Zuwächsen bei Investitionsgütern und Rohstoffen sanken die Exporte von Lebensmitteln und Chemikalien. Die EU bleibt mit 62,8 Prozent der wichtigste Abnehmer, wobei Deutschland ein Plus von 9 Prozent verzeichnete, während die Nachfrage aus Frankreich sank.