Gesundheitsministerin besucht Exklave Ceuta

Nach der Ankunft von 5.800 Migranten in Ceuta betont Ministerin García trotz Kritik die Stabilität der medizinischen Notfallversorgung.

Spaniens Gesundheitsministerin Mónica García hat zwei Wochen nach der Massenankunft von Migranten die Exklave Ceuta besucht. Sie ist die sechste Ministerin vor Ort. In 15 Tagen wurden 5.800 Personen versorgt, davon 3.500 primärärztlich und 2.300 im Krankenhaus.

Die Lage wird als Stufe 1 des externen Katastrophenplans eingestuft. Zur Versorgung wurden getrennte Kreisläufe für Einheimische und Migranten sowie 60 zusätzliche Fachkräfte bis Ende August etabliert. Die Bettenkapazität stieg von 175 auf 212 Plätze an.

Trotz zweier Tuberkulosefälle und Kritik der PP, die Garcías Rücktritt fordert, betont die Ministerin die Stabilität des Systems. Am 17. August 2026 wird Migrationsministerin Elma Saiz erwartet, um die Situation nach dem Vorfall vom 30. Juli weiter zu prüfen.


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