In Spanien sind zwischen dem 1. und 15. August 2026 insgesamt 1.108 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Laut dem Überwachungssystem MoMo starben damit 146 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders betroffen war Katalonien mit 575 Opfern.
Die Statistik zeigt eine hohe Belastung für Senioren: 1.070 der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt, davon 659 über 85 Jahre. Unter den Opfern befanden sich 670 Frauen und 438 Männer. Seit Beginn des Hitzeplans 2026 starben landesweit bereits 4.191 Menschen.
Die aktuelle Opferzahl markiert den dritthöchsten Wert seit Beginn der MoMo-Aufzeichnungen im Jahr 2015. Nur in den Jahren 2022 mit 1.225 und 2018 mit 1.197 Toten lagen die Werte in der ersten Augusthälfte höher. Im Juli 2026 wurden bereits 2.024 Fälle erfasst.