Die spanische Regierung schafft in Ceuta Platz für 1.500 irreguläre Migranten. Ministerin Elma Saiz kündigte am Montag, den 17. August 2026, die Einrichtung von vier neuen Unterkünften an. Dies erfolgt 18 Tage nach der Überquerung von 80.000 Menschen aus Marokko.
Drei Standorte sind staatlich: Reitanlagen, ein ehemaliger Fußballplatz der Kavallerie und das Areal El Guano. Hinzu kommt ein städtischer Parkplatz in Loma Colmenar. Präsident Juan Jesús Vivas kündigte rechtliche Schritte gegen die Reaktion der Regierung an.
Ministerpräsident Pedro Sánchez leitete dazu eine Koordinierungssitzung mit Ministern wie Albares, Robles und Grande-Marlaska per Videokonferenz aus Lanzarote. Das Treffen befasste sich mit der Krisenbewältigung unter Beteiligung mehrerer Ressorts der Regierung.