Marokko weist spanische Journalisten aus Fnideq aus

Nach der gewaltsamen Auflösung von Migrantenansammlungen an der Grenze zu Ceuta mussten Teams von EFE und TVE die Stadt Fnideq verlassen.

Ein Vertreter des marokkanischen Innenministeriums hat am Samstag, den 15. August 2026, Journalisten der Agentur EFE und des Senders TVE angewiesen, die Stadt Fnideq zu verlassen. Die Reporter berichteten vor Ort über die aktuelle Lage an der Grenze zu Ceuta.

Youssef Hajji, lokaler Vertreter des Ministeriums, übermittelte die Anordnung ohne Angabe von Gründen und verwies auf Instruktionen. Er drohte den spanischen Teams mit der Beschlagnahmung ihrer Ausrüstung und Presseausweise, sollten sie die Stadt nicht räumen.

Zuvor lösten marokkanische Einsatzkräfte eine Ansammlung von Hunderten Migranten, zumeist aus Subsahara-Afrika, mit Tränengas und Schlagstöcken auf. Das marokkanische Kommunikationsministerium prüft den Vorfall derzeit nach einer offiziellen Anfrage von EFE.


Weitere Artikel

Tödliche Schießerei in Isla Cristina: Drei Tote

Tödlicher Badeunfall in Rincón de la Victoria

Málaga: Festnahme nach tödlichem Streit unter Mitbewohnern

Gesundheitsministerin besucht Exklave Ceuta

Assumpta Serna kritisiert Kataloniens Pflegehilfe

Waldbrand in Huelva erfolgreich stabilisiert

Erdbeben der Stärke 5 erschüttert Provinz Granada

Marokko stoppt Massenansturm auf Ceuta

Wetterwarnungen: DANA-Tief bringt Stürme und Hitze

Tote bei schweren Unwettern in der Provinz León

Madrid: Zwei Einbrecherbanden zerschlagen

Barcelona aktiviert Waldbrand-Alarmstufe 3

Sumar kritisiert Laufzeitverlängerung für Almaraz

DGT startet Sonderoperation zum 15. August

Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Granada

Marokko droht Spanien mit Ende der Auslieferung

Massive Sicherheitsvorkehrungen in Ceuta

Shanghai-Ranking 2026: Nur 30 spanische Unis gelistet

Krim-Kongo-Fieber in Salamanca bestätigt

Ferrovial zieht sich von Amsterdamer Börse zurück