Ceuta: 1.500 Migranten leben am Strand El Trampolín

Nach einem Massenzustrom sind Hunderte Migranten in Ceuta in provisorischen Unterkünften am Strand auf Hilfe des Roten Kreuzes angewiesen.

Rund 1.500 Migranten leben derzeit am Strand El Trampolín in Ceuta, da das Aufnahmezentrum CETI überfüllt ist. Die Situation entstand nach einem Massenzustrom am 30. Juli. Die Bewohner, zumeist Erwachsene aus Subsahara-Afrika, schlafen teils in Hütten aus Schilf.

Vor Ort wurden zehn Toiletten, 30 Duschen sowie Strom- und Wasseranschlüsse installiert. Das Rote Kreuz verteilt täglich Nahrung und leistet medizinische Hilfe. Eine Gruppe von 150 Sudanesen organisiert die Reinigung des Strandes, um die hygienische Lage zu bessern.

Die medizinische Versorgung umfasst die Behandlung von Dehydrierung und Brüchen, wie bei Oussama, der sich nach dreistündigem Schwimmen den Finger brach. Neben Marokkanern wie dem 22-jährigen Azzdine sind auch Menschen aus Algerien, Jemen und Tunesien vor Ort.


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