In Vall de Gallinera bei Alicante wurden fünf 14-jährige Mädchen Opfer eines homophoben Angriffs. Während der Feierlichkeiten in Benialí attackierten drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren die Gruppe mit körperlicher Gewalt und massiven Beleidigungen.
Die Täter nutzten homophobe Beschimpfungen wie „maricona“ und „bollera“ und riefen rechtsextreme Parolen wie „Viva Franco“ und „Viva Vox“. Ein Opfer erlitt ein blaues Auge sowie Knieverletzungen. Der Vorfall wurde bereits bei der Guardia Civil zur Anzeige gebracht.
Als Reaktion demonstrierten Anwohner vor dem Casa del Consell gegen Gewalt. Der Stadtrat verurteilte die Taten in einer Stellungnahme scharf und bekräftigte das Ziel, die Gemeinde Vall de Gallinera dauerhaft frei von jeglicher LGTBI-Feindlichkeit zu halten.