Sumar lehnt die Laufzeitverlängerung des Kernkraftwerks Almaraz in Cáceres bis 2030 strikt ab. Kulturminister Ernest Urtasun wirft der PSOE vor, den Koalitionsvertrag von 2023 zu brechen und dem Druck des Energie-Oligopols sowie Konzerninteressen nachzugeben.
Die spanische Regierung rechtfertigt den Schritt mit der Volatilität der Energiemärkte und dem Nahostkonflikt. Urtasun betont hingegen, dass Energieautonomie nur durch den Ausbau erneuerbarer Energien, Speicherlösungen und Netzkapazitäten erreicht werde.
Auch Podemos und Alianza Verde kritisieren die Entscheidung als beschämend. Der Konflikt belastet das Regierungsbündnis, da Sumar die Beibehaltung der Nuklearflotte als klaren Verstoß gegen vereinbarte Klimaziele und politische Absprachen positioniert.