Ein Erdbeben der Stärke 5,0 hat am Samstag um 01:04 Uhr Ortszeit die spanische Provinz Granada erschüttert. Das Epizentrum lag laut dem Instituto Geográfico Nacional in Alhendín in zwei Kilometern Tiefe. Kurz darauf folgte ein Nachbeben der Stärke 2,6 in Gójar.
Der Notruf 112 registrierte über 80 Anrufe aus fast ganz Andalusien, darunter Jaén, Almería, Málaga und Córdoba. In Huétor Vega fiel der Strom aus, während in Las Gabias ein Gebäude präventiv evakuiert wurde. Es kam zu Schäden an Fassaden, Dächern und Objekten.
Trotz der Sachschäden wurden keine Verletzten gemeldet. Die Regionalregierung aktivierte Phase 1 des Notfallplans für seismische Risiken. Bereits am Freitag wurden im Großraum Granada drei kleinere Beben verzeichnet, was die angespannte Lage in der Region verdeutlicht.