Marokko stoppt Massenansturm auf Ceuta

Sicherheitskräfte haben hunderte Migranten in Fnideq an der Grenze zur spanischen Exklave Ceuta mit Drohnen und Schnellbooten gestoppt.

Marokkanische Sicherheitskräfte haben am Samstag, den 15. August 2026, hunderte Migranten daran gehindert, die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta irregulär zu überqueren. Die meist aus Subsahara-Afrika stammenden Personen wurden in Fnideq zerstreut.

Ein massives Aufgebot an Sicherheitskräften überwachte die Region mit Schnellbooten und Drohnen. Auf der 35 Kilometer langen Strecke zwischen Tétouan und Fnideq wurden strikte Kontrollen durchgeführt, um die über soziale Medien geplante Aktion zu stoppen.

Der Einsatz verdeutlicht die prekäre Lage an der Grenze, nachdem Ende August bereits 141 Todesfälle bei Überquerungsversuchen gemeldet wurden. Rabat setzt tausende Beamte ein, um die Gebirgsregion und die Zufahrtswege nach Castillejos lückenlos zu sichern.


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