Katalonien: Hotels werden zu Sozialwohnungen

Die katalanische Regierung und Comuns planen die Umwandlung von Gewerbeflächen in bis zu 20.000 Sozialwohnungen bis zum Jahr 2030.

Die Regierung von Katalonien und die Partei Comuns haben eine Vereinbarung zur Umwandlung von Hotels, Büros und Gewerbeflächen in geschützten Wohnraum getroffen. Ziel ist die Schaffung von 15.000 bis 20.000 Einheiten innerhalb von vier Jahren, um den öffentlichen Bestand bis 2030 auf 50.000 Wohnungen zu erhöhen. Der Gesetzesvorschlag wird am 27. Juli 2026 im Eilverfahren vorgelegt und benötigt die Stimmen der ERC. Die Maßnahmen erlauben eine Erhöhung der Bebaubarkeit um 20 Prozent in 271 belasteten Märkten und 161 Kommunen mit hoher Nachfrage. Bei der Umnutzung tertiärer Flächen müssen Wohnungen mindestens 50 Quadratmeter groß sein und die touristische Vermietung ist untersagt. Kommunen können die Maßnahmen ablehnen, sofern ausreichend bezahlbarer Wohnraum nachgewiesen wird. Eine Überprüfung erfolgt alle zwei Jahre.

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