Das Ministerium für ökologischen Wandel hat die Betriebsgenehmigung für die Blöcke I und II des Kernkraftwerks Almaraz verlängert. Wie am Freitag im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde, dürfen die Reaktoren der Eigentümer Iberdrola, Endesa und Naturgy nun bis zum 8. Juni 2030 am Netz bleiben, statt wie zuvor geplant 2027 und 2028.
Die Entscheidung folgt auf einen Antrag der Betreiber vom Oktober 2025 und einen positiven Bericht des Rates für nukleare Sicherheit vom Juli 2026. Die Verlängerung ist strikt an die Einhaltung sämtlicher Sicherheitsauflagen und Anweisungen der Aufsichtsbehörde gebunden, um den fortlaufenden Betrieb der Anlage in Almaraz zu gewährleisten.
Angesichts volatiler Gaspreise und der internationalen Energielage soll der Weiterbetrieb die Abhängigkeit von Erdgas verringern. Laut Ministerium hat die Laufzeitverlängerung bis 2030 nur begrenzte Auswirkungen auf den Ausbau erneuerbarer Energien und dient primär der Sicherung der Energieversorgung unter den aktuellen Rahmenbedingungen.