Die spanische Regierung hat die Laufzeit des Kernkraftwerks Almaraz in Cáceres offiziell bis zum Jahr 2030 verlängert. Die entsprechende Entscheidung wurde am 14. August 2026 im Staatsanzeiger BOE veröffentlicht und betrifft die von Iberdrola, Endesa und Naturgy betriebene Anlage.
Das Kraftwerk liefert mit zwei Reaktoren über 2.000 Megawatt Leistung und deckt damit sieben Prozent des spanischen Strombedarfs. In der Region Extremadura sichert der Betrieb rund 3.800 direkte und indirekte Arbeitsplätze, was die wirtschaftliche Bedeutung der Anlage unterstreicht.
Innerhalb der Koalition sorgt der Schritt für Streit: Der Partner Sumar kritisiert Sicherheitsmängel, während die Opposition den Ausstieg aus dem Kernkraft-Abschaltplan fordert. Ministerin Sara Aagesen und regionale Politiker begleiten die Debatte um die künftige Energiepolitik.