Ferrovial zieht sich von Amsterdamer Börse zurück

Wegen geringen Handelsvolumens beendet Ferrovial das Listing an der Euronext Amsterdam, behält jedoch den Firmensitz in den Niederlanden.

Der Infrastrukturkonzern Ferrovial zieht sich von der Amsterdamer Börse zurück. Wie das Unternehmen unter dem Vorsitz von Rafael del Pino der spanischen CNMV mitteilte, findet der letzte Handelstag an der Euronext Amsterdam am 10. September 2026 statt.

Die Entscheidung folgt auf die Sitzverlegung in die Niederlande im Jahr 2023. Trotz des Delistings bleibt der Hauptsitz dort bestehen, womit Ferrovial weiterhin niederländischem Recht unterliegt. Die Notierungen an der Nasdaq und in Spanien bleiben aktiv.

Der Rückzug begründet sich durch das geringe Handelsvolumen von nur 0,15 Prozent an der Euronext Amsterdam. Im Gegensatz dazu entfallen 59,21 Prozent des Handels auf die Nasdaq in New York und 40,63 Prozent auf die spanischen Börsenplätze, was den Fokus stärkt.


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