Spanien beschließt Hilfen nach Waldbränden
Der spanische Ministerrat aktiviert Finanzhilfen für Brandopfer und gründet ein wissenschaftliches Gremium gegen den Klimawandel.
Am Dienstag, den 28. Juli 2026, aktiviert der spanische Ministerrat Hilfsmaßnahmen für Betroffene der Waldbrände in den Regionen Avila, Madrid, Toledo und Castellon, wo insgesamt über 106.000 Menschen evakuiert oder eingeschlossen wurden. Die Basisentschädigungen orientieren sich an einem Dekret von 2005 und sehen bis zu 15.120 Euro bei Totalverlust des Hauptwohnsitzes sowie 18.000 Euro bei Tod oder Invalidität vor. Ergänzend tritt am Mittwoch ein neues Arbeitspaket in Kraft, das Sonderurlaub für Evakuierte und eine Verdoppelung des Sonderurlaubs bei Todesfällen in der Familie auf zehn Tage umfasst. Parallel dazu kündigte Präsident Pedro Sanchez die Gründung eines wissenschaftlichen Klimapanels sowie Investitionen von 10 Millionen Euro für Klimaschutzräume und 9 Millionen Euro für grüne Infrastruktur an. Während Sanchez eine politische Bilanz zieht, lehnt die Volkspartei (PP) einen nationalen Klimapakt ab und verweist auf ihren eigenen ländlichen Maßnahmenplan.