Begoña Gómez erhält Reisepass zurück

Das Landgericht Madrid hebt die Reisebeschränkungen für Begoña Gómez auf. Richter Peinado erlaubt die Abholung der Dokumente per Vollmacht.

Begoña Gómez hat ihren Reisepass zurückerhalten, nachdem Richter Juan Carlos Peinado die Abholung durch einen Bevollmächtigten autorisierte. Das Landgericht Madrid hob die vorsorglichen Maßnahmen gegen Gómez und ihre Assistentin Cristina Álvarez, darunter das Ausreiseverbot und die Meldepflicht, einstimmig auf. Ein Fluchtrisiko wurde verneint. Die Verteidigung kritisierte zuvor, Peinado halte die Pässe durch die Forderung nach persönlichem Erscheinen unrechtmäßig zurück. Die Staatsanwaltschaft warf dem Richter mangelnde Sorgfalt vor, da dieser behauptet hatte, Begleitbeamte könnten eine Flucht begünstigen. Während das Verfahren wegen Einflussnahme und Veruntreuung weiterläuft, verpasste Gómez bereits den NATO-Gipfel in Ankara. Auch Minister Óscar Puente und PSOE-Präsidentin Cristina Narbona werden im Kontext des Falls genannt.

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