Ceuta: Vivas warnt vor nationalem Notstand
Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas fordert nach dem Zustrom von 1.500 Migranten innerhalb einer Woche ein koordiniertes Eingreifen des Staates.
Der Präsident der spanischen Exklave Ceuta, Juan Jesús Vivas, hat die aktuelle Migrationslage als nationalen Notstand bezeichnet. In einem Interview mit dem Sender Onda Cero, über das Europa Press berichtete, gab Vivas bekannt, dass in der Woche vor dem 30. Juli 2026 insgesamt 1.500 Menschen die Stadt erreichten. Diese Zahl entspricht fast zwei Prozent der gesamten Stadtbevölkerung. Angesichts der Tatsache, dass Ceuta und Melilla die einzigen Land- und Seegrenzen Spaniens und Europas in Afrika darstellen, forderte Vivas eine koordinierte Reaktion unter einem einheitlichen Kommando. Der enorme Druck auf die Infrastruktur der Stadt mache ein sofortiges staatliches Handeln erforderlich, um der außergewöhnlichen Belastung der autonomen Stadt gerecht zu werden.