Ceuta: Vivas warnt vor nationalem Notstand

Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas fordert nach dem Zustrom von 1.500 Migranten innerhalb einer Woche ein koordiniertes Eingreifen des Staates.

Der Präsident der spanischen Exklave Ceuta, Juan Jesús Vivas, hat die aktuelle Migrationslage als nationalen Notstand bezeichnet. In einem Interview mit dem Sender Onda Cero, über das Europa Press berichtete, gab Vivas bekannt, dass in der Woche vor dem 30. Juli 2026 insgesamt 1.500 Menschen die Stadt erreichten. Diese Zahl entspricht fast zwei Prozent der gesamten Stadtbevölkerung. Angesichts der Tatsache, dass Ceuta und Melilla die einzigen Land- und Seegrenzen Spaniens und Europas in Afrika darstellen, forderte Vivas eine koordinierte Reaktion unter einem einheitlichen Kommando. Der enorme Druck auf die Infrastruktur der Stadt mache ein sofortiges staatliches Handeln erforderlich, um der außergewöhnlichen Belastung der autonomen Stadt gerecht zu werden.

Weitere Artikel

Spanien: Inflation steigt im Juli auf 3,5 Prozent

Spaniens BIP wächst im zweiten Quartal um 0,7 %

Fuenlabrada: Festnahmen nach Raub und Ausbeutung

Hitzewarnung in Spanien: Bis zu 40 Grad erwartet

Begoña Gómez wechselt Anwalt vor Geschworenenprozess

Spanisch-Unterricht an katalanischer Schule erzwungen

Fehlendes Quorum verzögert 150 Millionen für Unis

PISA-Test: Katalonien aus Ranking ausgeschlossen

Katalonien verlängert Mietpreisbremse bis 2028

CaixaBank steigert Gewinn auf 3,2 Milliarden Euro

PP-Generalsekretär Tellado kritisiert Pedro Sánchez

Spanien begnadigt Laura Borràs teilweise

Zaragoza wird Sitz der neuen Gesundheitsbehörde AESAP

Über 1.000 Migranten erreichen Ceuta schwimmend

Spanien beschließt Hilfen nach Waldbränden

Finanzrat-Sitzung auf 4. September verschoben

Spanien: Sonderhilfen für Brandopfer beschlossen

Waldbrände in Spanien: Versicherungen im Fokus

Katalonien von PISA-Studie 2025 ausgeschlossen

Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten Stand seit 2008