Spanien: Inflation steigt im Juli auf 3,5 Prozent

Die Inflation in Spanien klettert auf 3,5 Prozent. Grund sind geopolitische Spannungen und das schrittweise Ende staatlicher Hilfsmaßnahmen.

Nach Angaben des Instituto Nacional de Estadística stieg die Inflationsrate in Spanien im Juli 2026 auf 3,5 Prozent, nachdem sie im Juni bei 3,2 Prozent gelegen hatte. Die Kerninflation erhöhte sich um 0,1 Punkte auf 3 Prozent und liegt damit über dem EZB-Ziel von 2 Prozent. Die Teuerung folgt auf das Ende des Waffenstillstands zwischen Teheran und Washington, was den Handel durch die Straße von Hormuz belastet, über die ein Drittel des weltweiten Öl- und Gashandels abgewickelt wird. Parallel dazu zieht die spanische Regierung das im März beschlossene und im Juli reformierte Anti-Krisen-Paket über den Sommer schrittweise zurück. Laut Regierungsangaben reduzierten die Maßnahmen die Inflation zuletzt um durchschnittlich bis zu einen Punkt und fingen mehr als 60 Prozent der durch den Iran-Konflikt verursachten Preissteigerungen ab.

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