PISA-Test: Katalonien aus Ranking ausgeschlossen
Wegen einer Ausschlussquote von 23,2 Prozent hat die OECD die PISA-Ergebnisse Kataloniens für ungültig erklärt und aus dem Ranking entfernt.
Das spanische Bildungsministerium warnte die Generalitat von Katalonien bereits im April 2025 vor einer ungewöhnlich hohen Freistellungsrate während der Durchführung der PISA-Tests. Dennoch erfuhr das Ministerium erst im März 2026 durch offizielle OECD-Berichte, dass Katalonien aufgrund dieser Anomalie vollständig aus dem internationalen Ranking gestrichen wurde. Die ermittelte Ausschlussquote von 23,2 Prozent macht die Stichprobe statistisch ungültig und für das katalanische Bildungssystem nicht repräsentativ. Laut OECD können die Daten nicht für Vergleiche mit anderen Regionen herangezogen werden. Während das Nationale Institut für Bildungsbewertung (INEE) als nationales Zentrum fungiert, betont das Ministerium, keine Befugnis über die Testteilnahme einzelner Schüler zu haben. Die katalanische Bildungsministerin Esther Niubó gab an, erst im März 2026 über den Vorfall informiert worden zu sein.