Katalonien verlängert Mietpreisbremse bis 2028

Die Regierung Kataloniens weitet die Mietpreisbegrenzung in 271 Gemeinden aus, um den angespannten Wohnungsmarkt weiter zu regulieren.

Die katalanische Regierung unter Ministerin Sílvia Paneque finalisiert die Verlängerung der Mietpreisbremse in 271 Kommunen bis zum Jahr 2028. Diese Gebiete, in denen 90 % der Bevölkerung leben, umfassen 140 Städte seit März 2024 sowie 131 weitere seit Oktober 2024. In den restlichen 676 Gemeinden gelten keine Limits. Laut Agència de l’Habitatge sanken die Preise in den regulierten Zonen zwischen dem ersten Quartal 2024 und 2026 um 1,3 % auf durchschnittlich 876,56 Euro, während sie in unregulierten Zonen um 9,5 % stiegen. Der CPI wuchs im selben Zeitraum um 5,3 %. Trotz der Preisdämpfung sank die Zahl der Mietverträge in den betroffenen Gebieten laut INCASÒL-Daten zwischen 2023 und 2025 um 19,8 % bzw. 24.909 Kontrakte, während die Durchschnittsmiete dort um 3,2 % stieg. Eine Verlängerung ist rechtlich möglich, wenn Haushalte über 30 % ihres Einkommens für Wohnkosten aufwenden oder Preise den CPI deutlich übersteigen.

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