Fuenlabrada: Festnahmen nach Raub und Ausbeutung

In Fuenlabrada wurde ein Arbeiter wegen Raubes und sein Chef wegen schwerer Ausbeutung festgenommen. Der Mann lebte in einem Kaninchenstall.

Die Nationalpolizei hat in Fuenlabrada zwei Männer festgenommen. Die Ermittlungen starteten nach einem Raub von 18.000 Euro in einem Landhaus. Die Polizei stellte fest, dass der Tatort manipuliert worden war. Der Verdacht fiel auf einen Angestellten, der für die Bewachung und Tierpflege zuständig war. Er soll mit dem Geld auf einem Fahrrad geflohen sein, Markenkleidung sowie ein Tattoo gekauft und hohe Summen überwiesen haben. Dabei wurden die prekären Bedingungen des Arbeiters aufgedeckt: Er hatte keinen Vertrag, arbeitete 15 Stunden täglich und schlief auf einer Matratze in einem Stall zwischen Kaninchen, Hühnern und Exkrementen. Geduscht wurde im Freien. Der Besitzer wurde wegen Verstößen gegen Arbeitnehmerrechte und illegaler Migration verhaftet. Beide Männer wurden der Justiz übergeben.

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