Über 1.000 Migranten erreichen Ceuta schwimmend

Über 1.000 Menschen gelangten schwimmend nach Ceuta. Ein Gerichtsurteil verhindert die sofortige Rückführung der meist marokkanischen Migranten.

In der Woche vor dem 27. Juli 2026 erreichten über 1.000 Menschen, überwiegend aus Marokko, die Küste von Ceuta schwimmend von Castillejos aus. Laut lokalen Medienberichten kamen dabei vier Personen ums Leben. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 8. Juli 2026 verhindert die sofortige Abschiebung von Schwimmern; diese Maßnahme ist nun auf Personen beschränkt, die Grenzzäune durchbrechen. Da Ceuta nicht zum Schengen-Raum gehört und das CETI überlastet ist, schlafen viele Migranten in improvisierten Lagern auf der Straße. José Miguel Morales von Sur Acoge gab an, dass unter den Ankömmlingen etwa 30 bis 40 Minderjährige sind. Am Montag trafen sich Behördenvertreter, um die Lage unter dem seit dem 12. Juni 2026 geltenden EU-Migrationspakt (PEMA) zu erörtern.

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