Eine Studie des World Weather Attribution Netzwerks belegt, dass der Klimawandel das Mittelmeer um zwei Grad erwärmt hat. 2026 traten marine Hitzewellen von Irland bis zum Mittelmeer auf, wobei die Temperaturen teils sechs Grad über dem Normalwert lagen.
Die Erwärmung im Mittelmeer verläuft doppelt so schnell wie im globalen Schnitt. In der Biskaya und vor der Iberischen Halbinsel stiegen die Werte um 1,4 Grad. Britische Fischer melden bereits mehr Kraken, da sich Arten in kühlere nördliche Gewässer verlagern.
Extreme Hitze gefährdet Korallen und Schwämme, was zum Kollaps von Fischereien für Kabeljau oder Hummer führen kann. Zudem erhöht die Wärme die Luftfeuchtigkeit in Küstenregionen, was später in der Saison schwere und zerstörerische Stürme auslösen kann.