Robles sagt Senatsauftritt zur Ceuta-Krise ab

Verteidigungsministerin Robles erscheint nicht vor dem Senat und verweist für Berichte zur Ceuta-Krise auf anstehende Termine im Kongress.

Verteidigungsministerin Margarita Robles wird am 18. August nicht vor dem Senat zur Krise in Ceuta erscheinen. Die Moncloa teilte mit, dass Regierungsmitglieder im August nur im Kongress berichten, um Dopplungen zu vermeiden. Robles sagte zudem alle weiteren Termine im Senat für diesen Monat ab.

In einem Brief an Senatspräsident Pedro Rollán erklärte Robles, die Zeit zur Vorbereitung ihrer Intervention bis Dienstag reiche nicht aus. Die Volkspartei (PP) kritisiert dies scharf und pocht auf einen angeblichen Pakt, wonach die Ministerin am 18. August vor der zuständigen Kommission hätte aussagen sollen.

Die Absage folgt auf das Fernbleiben von Innenminister Grande-Marlaska in der Innenkommission. Zusammen mit Außenminister Albares sind Auftritte der Minister nun erst zwischen dem 25. und 28. August im Kongress geplant, was die politische Debatte über die Verantwortlichkeiten in der Ceuta-Krise weiter verschärft.


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