Die spanische Regierung hat in der Exklave Ceuta kurzfristig Notunterkünfte für rund 1.800 Migranten bereitgestellt. Seit Donnerstagmorgen läuft der Transfer von Personen, die zuvor am Strand von Trampolín oder im Viertel Loma Colmenar im Freien lebten.
Die Unterbringung erfolgt in den Gebieten Loma Margarita und El Embolsamiento auf freiwilliger Basis. Das Ministerium für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration koordiniert die Aktion eng mit den staatlichen Sicherheitskräften und der Lokalregierung.
Ziel der Maßnahme ist es, den Menschen eine Alternative zum Schlafen im öffentlichen Raum zu bieten. Die Kapazitäten der provisorischen Einrichtungen sollen laut offiziellen Angaben schrittweise erweitert werden, um die humanitäre Lage vor Ort zu verbessern.