Am Donnerstagmorgen gegen 07:30 Uhr haben Einheiten der Nationalpolizei und der Zivilgarde den Strand El Trampolín in Ceuta abgeriegelt. Ziel des Einsatzes ist die Räumung von über 3.000 Migranten, die seit ihrer Ankunft aus Marokko am 30. Juli dort campieren.
Die ausschließlich männlichen Personen lebten drei Wochen lang in provisorischen Hütten aus Schilf und Pappe bei einer Mahlzeit täglich. Beamte und Übersetzer wiesen die Gruppe an, sitzend auf den Abtransport in vier neue temporäre Aufnahmezentren zu warten.
In diesen Einrichtungen sollen nun die Asylanträge geprüft und Rückführungsprozesse nach Marokko eingeleitet werden. Der Großeinsatz mit 30 Polizeifahrzeugen markiert das Ende der wochenlangen Besetzung des rund 500 Meter langen gesperrten Küstenabschnitts.