Der Präsident von Ceuta, Juan Jesús Vivas, traf am 6. August 2026 König Felipe VI. im Marivent-Palast. Vivas schätzt, dass sich zwischen 8.000 und 11.000 Migranten in der Stadt aufhalten, während die spanische Regierung von etwa 2.500 Personen ausgeht.
Aktuell betreut Ceuta rund 1.300 Minderjährige, wobei Ministerin Sira Rego 1.342 registrierte Fälle bestätigt. Das Ministerium für Jugend und Kinder kündigte einen Notfallkredit von 25 Millionen Euro an, nachdem Ceuta im Juli bereits 5,5 Millionen erhielt.
Die Lage bleibt angespannt, da Berichte in sozialen Medien auf mögliche neue Grenzübertritte am 15. August hindeuten. Laut AMDH umfasst das aktuelle Profil der Migranten auch Mädchen unter 13 Jahren. Vivas sieht El Tarajal als Route für Rückführungen.