Italien hält an Grenzkontrollen zu Spanien fest

Italien lehnt ein Ultimatum Spaniens ab und verlängert die Grenzkontrollen bis August 2026. Grund sind Sicherheitsrisiken und Terrorgefahr.

Die italienische Regierung hat ein Ultimatum Spaniens zur Beendigung der Grenzkontrollen zurückgewiesen. Rom wird das Schengen-Abkommen mit Spanien bis mindestens zum 15. August 2026 aussetzen. Betroffen sind Reisende, die auf dem Luft- oder Seeweg ankommen.

Innenminister Matteo Piantedosi begründet die Maßnahme mit Risiken für die nationale Sicherheit und den Terrorismus. Eine Verlängerung über 2026 hinaus ist möglich, da Berichte über potenzielle Masseneintritte in Ceuta vorliegen. EU-Bürger sind nicht betroffen.

Spaniens Außenminister José Manuel Albares sieht keinen Grund für die Kontrollen, da irreguläre Einwanderer in Ceuta meist zurückgeführt wurden. Italien verweist jedoch auf ähnliche Maßnahmen gegenüber Slowenien und ignoriert die Frist vom 9. August 2026.


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