In der spanischen Exklave Ceuta befinden sich laut Ministerin Sira Rego 1.342 Minderjährige, die am 30. Juli schwimmend eingereist sind. Viele hielten sich aus Angst vor Abschiebung versteckt, sammeln sich nun aber zur Identifizierung bei der Polizei.
Ein Ministerteam reist am 16. August nach Ceuta, um die Rückführung zu Familien unter Garantien zu priorisieren. Zuvor waren 528 Personen registriert worden. Die Identifizierung ist zwingend erforderlich, damit die Stadt die Vormundschaft übernehmen kann.
Erste Transfers auf das spanische Festland sind für die kommenden Wochen geplant. Zudem wurde eine Sektorkonferenz mit den autonomen Gemeinschaften angekündigt. Ziel ist eine koordinierte Unterbringung der Jugendlichen, die teils nicht in Zentren waren.