Im Juni 2026 stiegen die Hausverkäufe in Spanien laut dem Statistikinstitut INE im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent. Damit endete eine Phase von fünf Rückgängen in Folge. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 348.000 Transaktionen registriert.
Regionale Trends variierten: Navarra (+22,6 %) und Kastilien-La Mancha (+22,2 %) wuchsen stark, Asturias legte um 10,4 % zu. Kantabrien (-21,5 %) und die Balearen (-11,7 %) sanken hingegen. Gebrauchtimmobilien machten den Großteil der Markttransaktionen aus.
Das Jahr 2026 markiert zur Jahreshälfte das zweithöchste Verkaufsvolumen des letzten Jahrzehnts. Trotz der Erholung stieg die durchschnittliche Verkaufszeit auf sechs bis neun Wochen an. Der Markt zeigt sich stabil, aber langsamer in der Abwicklung der Verkäufe.