Ein Tourist, der im Juli durch Frankreich reiste, wurde in Spanien positiv auf das Hantavirus getestet. Das Nationale Referenzzentrum bestätigte die Andes-Variante. Der Patient und seine Familie sind isoliert; laut Behörden ist er inzwischen symptomfrei.
Die Andes-Variante stammt aus Südamerika und ist zwischen Menschen übertragbar. Normalerweise infizieren sich Personen über Nagetiere durch kontaminierte Luft. Französische Behörden verfolgen nun die Reisewege, um potenzielle Ansteckungen zu identifizieren.
Hantavirus-Infektionen sind selten, können aber tödlich sein. Nach einer Inkubationszeit von bis zu sechs Wochen folgen auf grippeähnliche Symptome oft Nierenversagen oder Atemnot. Ein europäischer Koordinationsmechanismus wurde für diesen Fall aktiviert.