Euribor steigt im Juli 2026 auf rund 2,8 Prozent

Der wichtigste Indikator für variable Hypotheken in Spanien steigt weiter an und verteuert Kredite für Immobilienbesitzer spürbar.

Der zwölfmonatige Euribor steuert im Juli 2026 auf einen Monatsdurchschnitt von 2,8 % zu, nachdem er im Juni bei 2,798 % und im September 2024 bei 2,94 % lag. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt der Wert um acht Zehntel höher. Diese Entwicklung folgt auf eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank um 25 Basispunkte im Juni 2026 auf einen Leitzins von 2,25 %. Für eine Hypothek von 150.000 Euro mit 25 Jahren Laufzeit und einem Prozent Aufschlag bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung von 59 Euro sowie jährliche Mehrkosten von 712 Euro. Bei halbjährlicher Revision steigt die Rate von 730 auf 778 Euro. Während das Marktvolumen für Wohnungsbauhypotheken im Mai 2026 bei 6,857 Milliarden Euro lag, endete im selben Monat eine Serie von 22 aufeinanderfolgenden Anstiegen bei der Anzahl neu abgeschlossener Verträge. Der Markt erwartet bis Ende 2026 zwei bis drei weitere Zinsschritte.

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