Spanien: Heißester und trockenster Sommer seit 1961

Mit Rekordtemperaturen von 24,5 Grad und minimalem Niederschlag erlebt Spanien 2026 extreme Hitze. Ministerin Aagesen fordert einen Klimapakt.

Der Zeitraum von Juni bis Juli 2026 markiert mit einer Durchschnittstemperatur von 24,5 Grad Celsius den wärmsten Sommer in Spanien seit Beginn der historischen Messreihe im Jahr 1961. Dieser Wert liegt 2,9 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 und übertrifft die bisherigen Rekorde aus 2022 und 2025 um 0,7 Grad. Damit traten neun der zehn heißesten Juni-Juli-Perioden im 21. Jahrhundert auf, die fünf wärmsten seit 2015. Gleichzeitig ist es mit nur 17 Litern Niederschlag pro Quadratmeter der trockenste Sommer seit 1961, womit die bisherigen Tiefstwerte von 1994 mit 21 Litern sowie 2005 und 2016 mit je 27 Litern unterboten wurden. Sara Aagesen, dritte Vizepräsidentin der Regierung und Ministerin für den ökologischen Wandel, fordert angesichts dieser Daten einen staatlichen Pakt gegen den Klimanotstand.

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