Melilla: Zahl minderjähriger Migranten verdoppelt

Nach dem Zustrom von 176 Jugendlichen binnen einer Woche ist das Aufnahmesystem der Stadt massiv überlastet. Nun soll die Verlegung erfolgen.

Die autonome Stadt Melilla verzeichnet seit Beginn der Krise in Ceuta eine Verdopplung der unbegleiteten Minderjährigen in ihrer Obhut. Allein in der Woche vor dem 4. August 2024 erreichten 176 Minderjährige die Stadt, wodurch die Gesamtzahl auf 344 anstieg. Zuvor befanden sich 168 Jugendliche im System. Mit einer regulären Kapazität für 84 Personen laut Kontingenzmechanismus liegt die Überbelegung aktuell bei 309,52 Prozent. Die Regierung von Juan José Imbroda hat das Ministerium für Jugend und Kinder informiert, um die Umverteilung auf das Festland einzuleiten, wofür nach der Registrierung 15 Tage Zeit bleiben. Insgesamt müssen über 1.000 Kinder aus Melilla und Ceuta, wo mehr als 800 Minderjährige untergebracht sind, verlegt werden. Zur Sicherung der Seegrenze kündigte Regierungsdelegierte Sabrina Moh zusätzliche Polizeikräfte sowie eine schwimmende pneumatische Barriere an.

Weitere Artikel

Junts droht Regierung bei Migranten-Verteilung

Ceuta-Ansturm: Audiencia Nacional ermittelt

Immobilienpreise in Spanien steigen auf Rekordhoch

Jaume Giró verlässt Junts per Catalunya

Spanien mobilisiert 25 Millionen Euro für Ceuta

Totale Sonnenfinsternis 2026 über Spanien

Spanien: Kritik an Ceuta-Migrationspolitik

Spanien: Heißester und trockenster Sommer seit 1961

EU-Sondergipfel zur Migrationskrise in Ceuta

Streik bei Groundforce am Flughafen Barcelona

Ibex 35 knackt die 20.000-Punkte-Marke

Spanien: Neues Förderprogramm Auto + startet

Spanien: Rekordwert bei Sozialversicherten

Marokko kritisiert spanisches Urteil zu Ceuta

Robles fordert Aufklärung von Marokko

Spanien: Hitzewelle endet mit Unwettern

Von der Leyen sichert Spanien Unterstützung zu

Von der Leyen sichert Spanien Hilfe bei Migration zu

Ermittlungen nach Massenansturm auf Ceuta

Spanien: Tourismus-Ausgaben steigen auf 63,8 Mrd. Euro