Italien verlängert Grenzkontrollen zu Spanien

Wegen Sicherheitsbedenken setzt Italien das Schengen-Abkommen bis Mitte August aus, worauf Spanien mit Gegenkontrollen für Reisende reagiert.

Die Regierung von Giorgia Meloni hält an der Aussetzung des Schengen-Abkommens mit Spanien fest. Innenminister Matteo Piantedosi bestätigte, dass Kontrollen an Häfen und Flughäfen bis zum 15. August bestehen bleiben, um Sicherheitsrisiken vollständig auszuschließen.

Spanien reagierte mit der Aussetzung der Reisefreiheit für Ankommende aus Italien. Seit Samstag kontrollierten 446 Beamte der Nationalpolizei an Flughäfen wie Madrid, Barcelona und Mallorca bereits 3.115 Reisende aus 273 Flügen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Laut Piantedosi entspricht das italienische Vorgehen geltendem EU-Recht. Die Maßnahmen betreffen wichtige Drehkreuze wie Valencia, Sevilla und die Kanarischen Inseln. Eine Überprüfung der Entscheidung erfolgt frühestens nach dem Stichtag Mitte August.


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