Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni macht die spanische Regierung für eine Sogwirkung in der Ceuta-Krise verantwortlich. Als Reaktion auf Grenzkontrollen schränkte Spanien Flug- und Seeverbindungen aus Italien ein, während die USA ein Ende spanischer Kolonialpolitik forderten. Auch EVP-Chef Manfred Weber beteiligte sich an der Kritik.
Inmitten dieser Spannungen setzt Deutschland auf Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur und Verteidigung bei gleichzeitiger Budgetdisziplin. Unterstützt von Partnern wie Österreich und den Niederlanden forciert Berlin Sparpolitik und Freihandelsabkommen wie Mercosur. Friedrich Merz warb zudem in Washington für Deutschland als wichtigsten US-Partner.
Pedro Sánchez lehnt Austerität ab und fordert mehr EU-Integration, zeigt jedoch Vorbehalte gegen hohe Verteidigungsausgaben. Während er Beziehungen zu China pflegt und sich für Palästina positioniert, bezeichnen ihn Kritiker als roten Orbán. Marokko gewinnt derweil durch den Hafen Tánger Med und Phosphatvorkommen an strategischer Bedeutung.