Spanien mobilisiert Militär in Ceuta

Nach dem Grenzübertritt von rund 20.000 Migranten aus Marokko verstärkt Spanien die Sicherheitskräfte in der Exklave Ceuta massiv.

Die spanische Regierung mobilisiert Armeeeinheiten aus Ceuta zur Unterstützung der Guardia Civil. Seit Mittwoch herrscht an der Grenze eine kritische Lage, nachdem rund 20.000 Migranten aus Marokko eingereist sind. Ceutas Präsident Vivas forderte den nationalen Notstand. Die Verstärkung umfasst Beamte der Agrupación de Reserva y Seguridad, Taucher, Schiffe und einen Hubschrauber. Ziel ist eine Aufstockung auf 200 Einsatzkräfte der Nationalpolizei. Während die EU-Kommission Hilfe durch Frontex anbot, vereinbarten Madrid und Rabat die rasche Rückführung irregulär Eingereister und prüfen neue Migrationsmaßnahmen. Beide Regierungen machen Menschenhändler für die Krise verantwortlich. Ministerpräsident Pedro Sánchez wird am 31. Juli 2026 die Einsatzkräfte vor Ort treffen. Bereits im Mai 2021 wurden Soldaten nach Ceuta entsandt.

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