Ceuta: 50.000 Ankünfte und abgesagte Festlichkeiten

Nach der Ankunft von rund 50.000 Menschen herrscht in Ceuta Ausnahmezustand. Geschäfte bleiben geschlossen, das Stadtfest wurde abgesagt.

In Ceuta halten sich Gruppen junger Menschen auf Straßen und Plätzen auf, Dutzende schlafen am Fährterminal auf Betonbänken. Die Zahl der Ankömmlinge entspricht mehr als der Hälfte der Stadtbevölkerung. Während viele Geschäfte, darunter ein Lidl-Supermarkt, geschlossen bleiben, ist das Hotel Ceuta Puerta de África nahezu ausgebucht, kämpft jedoch mit einer defekten Klimaanlage. Das Rote Kreuz versorgt mit einem Team Verletzungen wie Schnittwunden und Gummigeschosswunden aus Marokko. Die Polizei kontrolliert Reisende in Algeciras und regelt den Verkehr an Kreisverkehren. An einer Tankstelle trocknen Menschen Mobiltelefone mit Luftpumpen. Aufgrund der Lage wurden die Feierlichkeiten zu Ehren von Santa María de África vom 1. bis 8. August 2026 abgesagt. Vor dem Rathaus protestierten Anwohner gegen Pedro Sánchez.

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