Sánchez in Ceuta: Migrationskrise als Angriff

Ministerpräsident Sánchez bezeichnet die Ankunft tausender Migranten in Ceuta als Angriff auf Spaniens Integrität und lobt Marokkos Hilfe.

Bei einem Besuch in Ceuta gab Pedro Sánchez eine institutionelle Erklärung ab und nahm mit Fernando Grande-Marlaska sowie Juan Jesús Vivas an einem Krisentreffen teil. Sánchez bezeichnete den Zustrom tausender Menschen aus Marokko als Angriff auf die Integrität Spaniens. Er machte Schleppermafias verantwortlich, die ein Urteil des Obersten Gerichtshofs falsch interpretiert hätten. Dieses Urteil schließt die Zurückweisung von Personen aus, die ohne Überwindung von Grenzsicherungen, etwa schwimmend an bojenlosen Küsten, eintreffen. Sánchez lobte die marokkanische Kooperation bei Rückführungen. Laut Polizeiquellen gegenüber Efe stieg die Zahl der an der Küste gefundenen Toten auf 24, nachdem am Morgen sechs weitere Leichen geborgen wurden.

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