Führungswechsel bei Plus Ultra nach Ermittlungen

Nach Festnahmen und Ermittlungen wegen eines 53-Millionen-Euro-Kredits treten der Präsident und der CEO der Airline Plus Ultra zurück.

Julio Martínez Sola ist als Präsident und Roberto Roselli als CEO der Fluggesellschaft Plus Ultra Líneas Aéreas zurückgetreten. Beide standen im Fokus von Ermittlungen der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft und wurden im Dezember 2025 von UDEF-Agenten festgenommen, später jedoch wieder freigelassen. Hintergrund ist ein staatliches Darlehen über 53 Millionen Euro. Die Airline zahlte laut Martínez Sola insgesamt 530.000 Euro an drei mit Julio Martínez Martínez verbundene Firmen – Análisis Relevante, Voli Analítica und IOT Domotic Europe – sowie an Idella Consulenza für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Kredit. Die Vergütung entsprach einem Prozent der Kreditsumme und beinhaltete zudem 46 unbezahlte Business-Class-Flüge. Neuer Exekutivpräsident wird der Minderheitsaktionär Hugo Castaño, dessen Ernennung noch die Zustimmung der staatlichen Holding SEPI erfordert.

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