Waldbrände in Spanien: 108.000 Hektar zerstört

In Spanien haben Brände 2026 bereits 108.000 Hektar vernichtet. Die Regierung plant einen Klimapakt und investiert in Kühlmaßnahmen.

Bis zum 23. Juli 2026 wurden in Spanien 108.000 Hektar Fläche durch Waldbrände zerstört, was dem Vierfachen des Vorjahreszeitraums entspricht. Insgesamt verzeichnete das Land 1.900 Brände, darunter 24 Großfeuer. Aktuell sind Brände in La Mierla, Selas, Almorox, Villa del Prado, Castropodame und Burgohondo von besonderer Relevanz; weitere Feuer betreffen Soria, Segovia und Huelva. Umweltministerin Sara Aagesen verwies auf 600 ganzjährig aktive Fachkräfte des Ministeriums. Die Regierung schlägt zudem einen Staatspakt gegen den Klimanotstand mit 15 Aktionslinien vor, dessen Konvent im Herbst 2026 stattfinden soll. Parallel dazu wurde die Finanzierung von Klimaanlagen für Krankenhäuser und Schulen mit 368 Millionen Euro beschlossen. Einzig die Regierung von Aragonien stimmte gegen diese Vereinbarung, da sie auch private Schulen mit staatlicher Förderung in die Hilfe einbeziehen wollte.

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