Waldbrandrauch: So schützen Sie Ihre Raumluft

Geschlossene Fenster allein reichen bei Waldbrandrauch nicht aus. Feinstaub und Gase gefährden die Gesundheit besonders in Innenräumen.

Laut dem Luftqualitätsmonitor IQAir ist das Einatmen von Rauch die Haupttodesursache bei Waldbränden. Der Rauch enthält gefährliche PM2,5- und ultrafeine Partikel sowie Kohlenmonoxid, Stickoxide und flüchtige organische Verbindungen. Diese dringen tief in die Lunge und den Blutkreislauf ein. Symptome treten oft erst nach 24 bis 48 Stunden auf. Besonders gefährdet sind Kinder, Schwangere, Senioren sowie Menschen mit Atemwegs- oder Herzkreislauferkrankungen. Um die Belastung zu senken, sollten Fenster geschlossen, Lüftungsschächte abgedichtet und Klimaanlagen im Umluftbetrieb genutzt werden. Zusätzliche Belastungen durch Kerzen, Kamine oder Staubsaugen ohne Hocheffizienzfilter sind zu vermeiden, da diese die Luftqualität in Innenräumen weiter verschlechtern.

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