Migration: Spannungen zwischen Spanien und Italien

Nach dem Massenzustrom in Ceuta fordert Italien die Schengen-Aussetzung. Spanien bestellt daraufhin den italienischen Botschafter ein.

Am Donnerstag, den 30. Juli 2026, gelangten Tausende Menschen, darunter junge Marokkaner, Familien und Minderjährige, über die Mole von El Tarajal aus Marokko nach Ceuta. Die Regierung von Pedro Sánchez vereinbarte mit Marokko eine koordinierte Rückführung der Personen. Innenminister Fernando Grande-Marlaska reist am Freitag zur Krisenbewältigung nach Ceuta. Der italienische Außenminister Antonio Tajani bezeichnete irreguläre Migration als Gefahr für die nationale Sicherheit und kritisierte Spaniens Entscheidung, über 500.000 Migranten die Staatsbürgerschaft zu verleihen. Tajani schlug zudem die Aussetzung des Schengen-Raums mit Spanien vor. Als Reaktion bestellte der spanische Außenminister José Manuel Albares den italienischen Botschafter für Freitag zu einem Gespräch ein.

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