Madrid: Zugstopp im Tunnel Atocha-Chamartín
Eine Person auf den Gleisen stoppte am Montag den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Levante für mehr als eine Stunde.
Am Montag, den 3. August 2026, wurde der Zugverkehr im Tunnel zwischen den Madrider Bahnhöfen Atocha und Chamartín für über eine Stunde unterbrochen. Grund war laut dem Infrastrukturbetreiber Adif eine Person auf den Gleisen. Die Sicherheitsmaßnahme diente laut Renfe der Vermeidung eines größeren Zwischenfalls und betraf den gesamten Levante-Korridor während der Hauptreisezeit im August. Von der Sperrung waren die Anbieter Renfe, Iryo und Ouigo betroffen. Der Vorfall führte zu massiven Kettenverzögerungen im Hochgeschwindigkeitsnetz; so wurden etwa Züge aus Albacete in Richtung Madrid ab 9:54 Uhr gestoppt. Passagiere erhielten Informationen zur Situation vorab per SMS und E-Mail. Gegen 11:15 Uhr meldete Renfe schließlich die vollständige Wiederaufnahme des Zugbetriebs auf der betroffenen Strecke.